In der dynamischen industriellen Umgebung von heute reicht es nicht mehr aus, zu wissen, was passiert ist, sondern auch, was passieren wird. Die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) in das EHS-Management ist nicht länger ein Versprechen der Science Fiction, sondern das mächtigste Werkzeug für Sicherheitsverantwortliche.
Das Ende der „toten“ Daten
Traditionell stützt sich die Sicherheit am Arbeitsplatz auf reaktive Indikatoren (Unfallraten). Nach Angaben von Organisationen wie der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) ermöglicht es die künstliche Intelligenz jedoch, große Mengen historischer Daten zu verarbeiten, um Risikomuster zu erkennen, bevor sie zu Vorfällen werden. Dies wird als prädiktive Analytik bezeichnet.
Wie wirkt sich die KI auf den Alltag eines Präventologen aus?
- Artificial Vision: Intelligente Kameras, die in Echtzeit erkennen, ob ein Arbeiter keine PSA trägt oder sich in einer Risikozone befindet.
- Natürliche Sprachassistenten: Tools, die es ermöglichen, komplexe Protokolle zu konsultieren oder Inspektionsberichte mit Hilfe von Sprachbefehlen zu erstellen, wodurch stundenlanger Verwaltungsaufwand entfällt.
- Ermüdungsmanagement: Algorithmen, die Schicht- und kritische Aufgabendaten miteinander vergleichen, um auf gefährliche Erschöpfungszustände der Besatzung hinzuweisen.
Die Digitalisierung mit KI zielt nicht darauf ab, menschliches Urteilsvermögen zu ersetzen, sondern es zu stärken. Durch die Automatisierung der Datenerfassung und -analyse gewinnen Fachleute für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit ihr wertvollstes Gut zurück: Zeit, um dort präsent zu sein, wo es wirklich darauf ankommt, nämlich vor Ort.
Wie wendet Prodity Künstliche Intelligenz im Alltag an?
Im Gegensatz zu anderen generischen Lösungen hat Prodity KI-Tools entwickelt, die speziell auf die realen Herausforderungen des EHSQ- und ESG-Sektors zugeschnitten sind und sich auf drei Säulen konzentrieren: Agilität vor Ort, tiefgehende Analysen und sofortiges Handeln.
Bei Prodity werden diese Werkzeuge eingesetzt, um Erfolgsgeschichten zu schreiben:
- AI Scout (Sprechen Sie mit Ihren Daten): Sie können Fragen in natürlicher Sprache stellen (z.B. „Geben Sie mir eine Tabelle der Unfälle mit Fahrzeugbeteiligung“) und erhalten sofort umsetzbare Antworten, Tabellen und Diagramme.

- FieldVoice (Sprachaufzeichnung): Erleichtert die Berichterstattung vor Ort. Arbeiter können Ereignisse und Beobachtungen einfach durch Sprechen aufzeichnen, indem sie WhatsApp-ähnliche Audiodaten verwenden, die von der KI automatisch verarbeitet und kategorisiert werden.
- RelaTiQ (Historisches Gedächtnis): Dieses Tool analysiert Ihre Historie, um ähnliche Ereignisse zu finden. Durch die Erkennung von Mustern und Vorläufern von Risiken ermöglicht es Ihnen, bessere Präventiventscheidungen zu treffen, die auf den Erfahrungen Ihrer eigenen Organisation in der Vergangenheit basieren.
- Automatische OPS-Analyse: Die KI von Prodity bewertet automatisch die Qualität der Informationen in den Präventiven Sicherheitsbeobachtungen (PSO), wodurch menschliche Voreingenommenheit ausgeschlossen und die Analyse beschleunigt wird. Eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte ist Tubacex, das dank dieser Technologie seine OPS-Analysezeit um 93% reduzieren konnte .

- Action Bot: Verwandelt jeden Befund oder jedes Ereignis automatisch in einen kohärenten, umfassenden und strukturierten Aktionsplan, der sicherstellt, dass kein entdecktes Risiko ohne Korrekturmaßnahmen bleibt.
Häufig gestellte Fragen über Künstliche Intelligenz in EHS
1. Wird künstliche Intelligenz den Job des Risikopräventionisten ersetzen?
Nein, KI fungiert als technologischer „Co-Pilot“, der große Mengen historischer Daten verarbeitet, um reale Risiken vorherzusagen. Ihre Aufgabe ist es, Muster zu erkennen, die dem menschlichen Auge entgehen könnten. So kann sich der Fachmann auf strategische Entscheidungen und Präventivmaßnahmen vor Ort konzentrieren, was Zeit spart und den Verwaltungsaufwand reduziert.
2. Wie hilft die KI von Prodity, den Verwaltungsaufwand drastisch zu reduzieren?
Die Plattform automatisiert mühsame Aufgaben durch Tools wie FieldVoice, mit dem Ereignisse und Beobachtungen aufgezeichnet werden können, indem direkt aus dem Feld mit WhatsApp-ähnlichem Audio gesprochen wird. Darüber hinaus verwandeln Funktionen wie Action Bot jedes Ereignis automatisch in einen kohärenten und strukturierten Aktionsplan , so dass das Ausfüllen manueller Formulare entfällt.
3. Muss man über fortgeschrittene technische Kenntnisse verfügen, um Tools wie den AI Scout zu nutzen?
Nein, die Schnittstellen sind intuitiv und einfach zu bedienen. Mit AI Scout kann jeder Benutzer Informationen erforschen, indem er einfache Fragen in natürlicher Sprache stellt und sofort klare Antworten, Diagramme oder Tabellen erhält, ohne komplexe Berichte erstellen oder manuelle Suchen durchführen zu müssen.
4. Wie hilft KI dabei, aus der Geschichte des Unternehmens zu lernen, um Entscheidungen zu treffen?
Durch Funktionen wie RelaTiQ findet die KI ähnliche Ereignisse in der Geschichte des Unternehmens. So kann sie aus vergangenen Erfahrungen lernen und verwertbare Schlussfolgerungen auf aktuelle Situationen anwenden. So wird sichergestellt, dass die Prävention auf soliden Daten und nicht nur auf Intuition beruht.








